
Anker Solarbank 3 Pro: Test und Vergleich Solarbank 2
Die Anker Solix Solarbank 3 Pro liefert fast 70 Prozent mehr Speicherkapazität als der Vorgänger bei gleichzeitig höherer Eingangsleistung – ein deutlicher Technologiesprung für Balkonkraftwerk-Betreiber in Deutschland.
Kapazität: 2,7 kWh · Solareingang: bis 3600 W · MPPT-Tracker: 4 · Max. Module: bis 8 · Jahresertrag: bis 3600 kWh
Kurzüberblick
- 2,7 kWh pro Modul – 70 % mehr als Solarbank 2 Pro (Solarhandel24)
- 3600 W Solareingang ermöglichen bis zu 8 PV-Module (Home&Smart)
- 4 MPPT-Tracker für optimales Tracking jeder Panel-Konfiguration (PV-Sales24)
- Langfristige Haltbarkeit basierend auf Nutzerfeedback noch nicht ausreichend dokumentiert
- Exaktes Veröffentlichungsdatum der Solarbank 3 Pro in Deutschland nicht offiziell bestätigt
- Test Solarbank 2 Pro: Mai 2024, 92/100 Punkte (Home&Smart)
- Test Solarbank 3 Pro: April 2025, 95/100 Punkte (Home&Smart)
- Ausbau auf bis zu 16,2 kWh mit BP2700-Erweiterungsakkus möglich (Solarhandel24)
- AC-Ladefunktion (1200 W) ermöglicht Netzladung bei Bedarf (Home&Smart)
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Modell | Solarbank 3 E2700 Pro |
| Kapazität | 2,7 kWh |
| Solareingang | 3600 W |
| MPPT | 4 |
| Gewicht | ca. 29,2 kg |
Was kann die Anker Solarbank 3 Pro?
Die Anker Solix Solarbank 3 Pro ist ein Balkonkraftwerk-Speicher der dritten Generation, der überschüssigen Solarstrom zwischenspeichert und bei Bedarf wieder abgibt. Mit einer Speicherkapazität von 2,7 kWh pro Modul bietet das Gerät fast 70 Prozent mehr Kapazität als der Vorgänger Solarbank 2 Pro (1,6 kWh). Die maximale Gesamtkapazität lässt sich mit BP2700-Erweiterungsakkus auf 16,2 kWh steigern.
Technische Spezifikationen
Vier unabhängige MPPT-Tracker ermöglichen die gleichzeitige Optimierung von bis zu vier Solarpanel-Strängen. Die maximale PV-Eingangsleistung von 3600 W erlaubt den Anschluss von bis zu acht Solarmodulen – ein deutlicher Sprung gegenüber der Solarbank 2 Pro mit 2400 W und maximal vier Modulen.
- Solareingang: max. 3600 W (4 MPPT)
- Wechselrichterleistung: 800 W Basis, bis 1200 W im Boost-Modus
- Ladeleistung (Ultra-Schnellladung): bis 2400 W
- AC-Ladefunktion: 1200 W (neu gegenüber Solarbank 2 Pro)
- Batterietechnologie: LiFePO4 mit über 6000 Zyklen
- Schutzklasse: IP65 für wetterfeste Außenaufstellung
Jeder MPPT-Tracker optimiert einen eigenen Eingangsstrang. Das bedeutet: Auch bei unterschiedlicher Ausrichtung oder Teilverschattung der Module bleibt die Gesamtleistung hoch. Bei vier Trackern lassen sich problemlos Ost-West-Kombinationen oder unterschiedliche Modultypen betreiben.
Kompatibilität mit Solarmodulen
Die Solarbank 3 Pro unterstützt gängige 60-Zellen- und 120-Halbellen-Panels mit einer Leistung von 300 bis 550 W pro Modul. Dank Y-Stecker lassen sich an jedem der vier MPPT-Eingänge zwei Module parallel anschließen. Die Kompatibilität mit den BP1600-Erweiterungsmodulen der Vorgängergeneration bleibt erhalten – ein Pluspunkt für Bestandskunden.
Das bedeutet für Besitzer eines bestehenden Solarbank-2-Systems: Sie können die alte Batterie weiterhin mit der neuen Basisstation nutzen, allerdings nur über einen einzigen MPPT-Eingang.
Was ist der Unterschied zwischen Anker Solarbank 2 und 3?
Die Solarbank 3 Pro markiert einen deutlichen Technologiesprung gegenüber dem Vorgänger. Der Vergleich zeigt: Anker hat die Kernkomponenten auf jeder Ebene verbessert – von der Speicherkapazität über die Eingangsleistung bis hin zur Software.
Leistungsunterschiede
Der größte Unterschied liegt in der Speicherkapazität. Während die Solarbank 2 Pro pro Modul 1,6 kWh bietet, liefert die Solarbank 3 Pro 2,7 kWh – ein Plus von fast 70 Prozent. Bei gleicher Modulanzahl speichert die dritte Generation also deutlich mehr Solarstrom für den Abendgebrauch.
- Kapazität pro Modul: 2,7 kWh (3 Pro) vs. 1,6 kWh (2 Pro)
- Max. Gesamtkapazität: 16,2 kWh vs. 9,6 kWh
- PV-Eingangsleistung: 3600 W vs. 2400 W (+50 %)
- Ultra-Schnellladung: 2400 W vs. 800 W
- AC-Ladefunktion: 1200 W (nur 3 Pro)
Ein Balkonkraftwerk mit zwei 400-W-Modulen erzeugt an einem sonnigen Tag etwa 4 kWh. Mit der Solarbank 3 Pro können Haushalte diesen Ertrag vollständig speichern – bei der Solarbank 2 Pro ging bei dieser Modulkonfiguration ein Teil des Überschusses verloren.
Erweiterungsmöglichkeiten
Beide Modelle verwenden das modulare BP-System für Kapazitätserweiterungen. Die Solarbank 3 Pro skaliert mit BP2700-Akkus auf bis zu sechs Module (16,2 kWh), während die Solarbank 2 Pro mit BP1600-Modulen maximal neun Kilowattstunden erreicht. Die Wechselrichterleistung bleibt mit 800 bis 1200 W auf vergleichbarem Niveau.
Beide Modelle setzen auf LiFePO4-Akkutechnologie mit über 6000 Ladezyklen – das entspricht bei täglichem Durchlauf einer theoretischen Lebensdauer von über 16 Jahren. Die IP65-Zertifizierung erlaubt bei beiden die Aufstellung im Freien.
Was ist der Unterschied zwischen Anker Pro und Plus?
Anker bietet die Solarbank 3 in drei Ausstattungsvarianten an: Pro, Plus und AC. Die Unterschiede liegen primär in Kapazität und Funktionsumfang.
Pro vs. Plus Modelle
Die Pro-Variante (E2700 Pro) startet mit 2,7 kWh Grundkapazität und unterstützt alle High-End-Funktionen. Die Plus-Version (E1600 Plus) beginnt bei 1,6 kWh und verzichtet auf einige Features wie die KI-gestützte Energiesteuerung.
- Solarbank 3 Pro: 2,7 kWh Basis, 4 MPPT, 3600 W Eingang, Anker Intelligence, AC-Laden
- Solarbank 3 Plus: 1,6 kWh Basis, 2 MPPT, 1800 W Eingang, Basis-Energiemanagement
- Solarbank 2 AC: 1,6 kWh, AC-Einspeisung für Netzbackup, kein AC-Laden
Die AC-Variante der Solarbank 2 eignet sich für Nutzer, die eine Notstromfunktion für das Hausnetz benötigen. Für reine Balkonkraftwerk-Nutzung empfiehlt sich die Solarbank 3 Pro mit ihrer höheren Leistung und dem besseren Preis-Leistungs-Verhältnis pro Kilowattstunde.
Wie viele Solarmodule kann ich an die Anker Solix 3 Pro anschließen?
Die Anker Solix Solarbank 3 Pro verarbeitet bis zu acht Solarmodule über ihre vier MPPT-Eingänge. Mit Y-Steckern lassen sich an jedem Tracker zwei Module parallel betreiben. Das ermöglicht Konfigurationen von vier Einzelpaneelen bis hin zu acht Modulen bei voller Ausnutzung der 3600-W-Eingangsleistung.
Maximale Konfigurationen
- Minimalkonfiguration: 2 Module (400–500 W) für einfache Balkonaufstellungen
- Standardkonfiguration: 4 Module für die meisten Einfamilienhaus-Dächer
- Maximalkonfiguration: 8 Module für große Dachflächen oder optimale Südausrichtung
Die 3600-W-Grenze erlaubt bei 400-W-Modulen genau acht Stück, bei 550-W-Modulen entsprechend weniger. Wer die volle Kapazität von 2,7 kWh pro Modul ausnutzen möchte, sollte auf eine gute Modulverschattung und optimale Ausrichtung achten.
Für deutsche Breitengrade empfiehlt sich eine Ost-West-Kombination mit je zwei Modulen pro Ausrichtung. So lässt sich der Tagesertrag über den gesamten Tag verteilt ernten – morgens von Ost-, nachmittags von Westmodulen.
Welche Probleme sind mit der Anker SOLIX Solarbank 3 Pro häufig?
Die Testberichte von Home&Smart und CHIP bescheinigen der Solarbank 3 Pro eine hohe Zuverlässigkeit. Dennoch berichten vereinzelte Nutzer von Herausforderungen bei der Erstinstallation und Software-Updates.
Häufige Nutzerprobleme
- Kompatibilitätsprobleme: vereinzelt mit älteren Mikrowechsrichtern oder nicht zertifizierten Modulen
- WLAN-Verbindung: Instabilitäten bei schwachem Heimnetzwerk in Außenbereichen
- App-Performance: gelegentliche Ladezeiten bei der Statusabfrage
- Montageaufwand: das Gewicht von 29,2 kg erfordert zu zweit Aufstellung
Lösungen aus Tests
Home&Smart (Test April 2025, 95/100 Punkte) und CHIP bescheinigen der Solarbank 3 Pro eine überzeugende Gesamtperformance. Die Anker-App ermöglicht detaillierte Ertragsüberwachung und Fernsteuerung. Die Anker Intelligence-Technologie analysiert Wetterdaten und Verbrauchsmuster für optimierte Ladezyklen.
Die Plug-and-Play-Installation vereinfacht die Inbetriebnahme: Nach Anschluss der Module und des Wechselrichters erkennt die Solarbank automatisch die Panel-Konfiguration und beginnt mit der Speicherung.
Vergleich: Solarbank 3 Pro vs. Solarbank 2 Pro
- 3 Pro: 2,7 kWh/Modul
- 2 Pro: 1,6 kWh/Modul
- +69 % mehr Speicher
- 3 Pro: 3600 W max.
- 2 Pro: 2400 W max.
- +50 % mehr Eingang
- 3 Pro: 2400 W + AC 1200 W
- 2 Pro: 800 W, kein AC
- Bidirektional bei 3 Pro
- 3 Pro: Anker Intelligence
- 2 Pro: Basis-Management
- KI-Steuerung nur 3 Pro
Diese vier Differenziatoren zeigen, wo die dritte Generation die Technologie gegenüber dem Vorgänger deutlich verbessert hat. Haushalte profitieren von mehr gespeichertem Solarstrom und flexibleren Ladeoptionen.
| Merkmal | Solarbank 3 Pro | Solarbank 2 Pro |
|---|---|---|
| Speicherkapazität | 2,7 kWh | 1,6 kWh |
| Max. Gesamtkapazität | 16,2 kWh | 9,6 kWh |
| PV-Eingang | 3600 W | 2400 W |
| MPPT-Tracker | 4 | 4 |
| Solarmodule max. | 8 | 4 |
| Ladeleistung | 2400 W | 800 W |
| AC-Laden | 1200 W | – |
| Wechselrichter | 800–1200 W | 800 W |
| Gewicht | 29,2 kg | 21,8 kg |
| Testbewertung | 95/100 (2025-04) | 92/100 (2024-05) |
| Preis | ca. 999–1.499 € | ca. 499–1.199 € |
Drei zentrale Differenziatoren fallen auf: Die Solarbank 3 Pro verdreifacht die Ladeleistung, fügt AC-Laden hinzu und integriert KI-gestütztes Energiemanagement. Das Ergebnis sind bessere Testnoten (95 vs. 92 Punkte) bei gleichzeitig höherem Grundpreis.
| Spezifikation | Wert |
|---|---|
| Modell | Anker Solix Solarbank 3 E2700 Pro |
| Basiskapazität | 2,688 kWh (nutzbar ca. 2,39 kWh) |
| Max. Kapazität | 16,128 kWh mit 6 × BP2700 |
| Solareingang | max. 3600 W |
| MPPT-Tracker | 4 |
| Max. Solarmodule | 8 (mit Y-Steckern) |
| Ladeleistung PV | bis 2400 W |
| AC-Ladeleistung | 1200 W |
| Wechselrichterleistung | 800 W (Boost bis 1200 W) |
| Batterietyp | LiFePO4 |
| Zyklenlebensdauer | >6000 Zyklen |
| Schutzklasse | IP65 |
| Abmessungen | 46 × 25,4 × 27,9 cm |
| Gewicht | 29,2 kg |
| Konnektivität | WLAN, Bluetooth |
| Smart Home | Smart-Plug-kompatibel |
Vorteile
- Fast 70 % mehr Kapazität pro Modul
- 3600 W Solareingang für bis zu 8 Module
- Schnelle Amortisation durch hohe Ertragsausnutzung
- AC-Ladefunktion für Netzbackup
- Anker Intelligence mit Wetteranalyse
- Kompatibel mit Solarbank-2-Erweiterungen
- Testbewertung 95/100 Punkte
Nachteile
- Höherer Anschaffungspreis
- 29,2 kg erfordern Montage zu zweit
- WLAN-Reichweite in Außenbereichen begrenzt
Stimmen zum Produkt
Die Solarbank 3 Pro ist der klare Sieger durch Kapazitätssprung von fast 70 %.
— PV-Sales24 (Fachhandel für Solartechnik)
70 % mehr Kapazität (2.688 vs. 1.600 Wh pro Modul) machen die dritte Generation zum Maßstab für Balkonkraftwerke.
— Home&Smart (Verbraucher-Testportal)
Die Anker Intelligence-Technologie ermöglicht intelligente Steuerung von Lade- und Entladezyklen basierend auf Wetter- und Verbrauchsdaten.
— InFranken (Regionales Nachrichtenportal)
Für deutsche Balkonkraftwerk-Betreiber fällt die Entscheidung zwischen den Generationen klar aus: Wer 2024 oder früher eingestiegen ist, profitiert von der Abwärtskompatibilität der Solarbank 3 Pro. Neuinteressenten sparen mit dem Basismodell zwar 500 Euro, verlieren aber die Schnellladefunktion und KI-Steuerung – Funktionen, die sich bei steigenden Strompreisen schnell bezahlt machen.
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Im Vergleich zur Anker Solarbank 2 Pro bietet die Anker Solarbank 3 Pro eine höhere Kapazität von 2,7 kWh und vier MPPT-Tracker.
Häufig gestellte Fragen
Was kostet die Anker SOLIX Solarbank 3 Pro?
Der Preis liegt bei ca. 999–1.499 Euro je nach Händler und Paket. Im Vergleich zur Solarbank 2 Pro (ca. 499–1.199 €) fallen die Mehrkosten höher aus, bieten aber auch entsprechend mehr Kapazität und Funktionen.
Welche Firma steckt hinter Anker?
Anker Innovations ist ein 2006 gegründetes US-Unternehmen mit Sitz in Shenzhen, China. Die Marke Anker SOLIX fokussiert sich auf Energiespeicher- und Solarlösungen für Privathaushalte und ist einer der Marktführer im Bereich tragbarer Stromspeicher.
Ist die Anker Solarbank 3 Pro zukunftssicher?
Ja. Die 3600-W-Eingangsleistung und der Support für bis zu acht Module bieten Spielraum für spätere Erweiterungen. Die LiFePO4-Technologie mit über 6000 Zyklen verspricht eine lange Lebensdauer. Zudem unterstützt Anker regelmäßige Firmware-Updates.
Welche Anker Solarbank ist die beste?
Für die meisten Balkonkraftwerk-Nutzer ist die Solarbank 3 Pro die beste Wahl. Mit 2,7 kWh Kapazität, 3600 W Eingang und AC-Ladefunktion bietet sie das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Plus-Variante eignet sich für kleinere Anlagen, die AC-Version für Nutzer mit Notstrombedarf.
Wie wird die Anker Solarbank 3 Pro installiert?
Die Installation erfolgt als Plug-and-Play: Solarmodule werden per MC4-Stecker an die Solarbank angeschlossen, der Mikrowechsrichter an die Steckdose. Nach WLAN-Einrichtung über die Anker-App erkennt das Gerät automatisch die Panel-Konfiguration.
Was ist der Unterschied zwischen der Solarbank 2 AC und der Pro?
Die Solarbank 2 AC bietet eine Notstromfunktion für das Hausnetz, während die Pro-Version auf reine Balkonkraftwerk-Optimierung setzt. Die Solarbank 3 Pro vereint beide Funktionen und fügt AC-Laden sowie KI-Steuerung hinzu.
Taugt eine Anker Powerbank etwas?
Anker ist bekannt für zuverlässige Akkuprodukte. Die Powerbank-Sparte genießt einen guten Ruf für Langlebigkeit und Schnellladung. Die Solarbank-Technologie basiert auf denselben Qualitätsstandards und LiFePO4-Zellen.